Stockacher Laufnarrenschwur

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Stockach

Lieber Narr!

Kraft meines Amtes als Gerichtsnarr habe ich die Ehre, Euch hier und heute in die Zunft der Stockacher Laufnarren aufzunehmen.

Bevor ich Euch den Schwur abnehme, muß ich Euch bitten, Eure rechte Hand auf Euer linkes Herz zu legen. Was ein Eid bedeutet, brauche ich Euch wohl nicht näher zu erläutern. Seid Ihr gesonnen, die Satzungen und Ordnungen eines grobgünstigen Narrengerichts von Stocken zu respektieren, so bitte mir nachzusprechen: Ich respektiere.

Wollt Ihr als echter und gerechter Narr leben und sterben? - "Leben".

Nun so sprechet mir den Narrenschwur nach und machet einen festen Vorsatz, denselben getreulich zu halten.

Ich verspreche, so wahr Hans Kuony ein großer Narr gewesen, bei meinem Wahrnehmen, daß ich, so lange mir Bier, Wein, Schnaps und Schinken schmecken, als wirklicher Vollblutnarr bis an mein seliges Ende bleiben, verharren und bestehen will, damit ich würdig werde meiner Vorfahren närrischen Adellebens. Ebenso gelobe ich, die Satzungen und Ordnungen eines grobgünstigen Narrengerichts von Stocken treu und fest zu halten und zu handhaben, nach Kräften zu fördern, den Narrensamen insbesondere zu ziehen, damit das Institut der Narretei stets in floribus sei. Amen.

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